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Aktuell

PTA-Fortbildungstag 2015: Verhütung – „Standard“ und „Notfall“

Am 13. Oktober  fand zum 24. Mal die jährliche Fortbildungsveranstaltung statt. Das Thema Verhütung fand bei den berufstätigen PTA großen Anklang.

 

 

 


Hock2015Dr. med. Sebastian Hock, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe sowie onkologisch verantwortlicher Arzt aus Ellwangen, erläuterte den PTA nicht nur kompetent, sondern darüber hinaus auch humorvoll und eloquent die Grundlagen moderner Familienplanung. Zunächst ging es dabei um die biologischen Grundlagen der Konzeption. Sie stellen die Basis dar, um die pharmakologischen Funktionen diverser Verhütungsmethoden verstehen zu können. Im Anschluss daran berichtete Dr. Hock über die Sicherheit und Verträglichkeit unterschiedlicher Methoden als zentrale Aspekte der Verhütung, die für die meisten Anwenderinnen im Vordergrund stehen. Der Anklang den dieses Thema fand, zeigte sich vor allem in der abschließenden Fragerunde, die von den teilnehmenden PTA ausgiebig genutzt wurde.
Doch trotz der Vielzahl an Verhütungsmitteln kommt es allein in Deutschland jedes Jahr über 2 Millionen Mal zu Verhütungspannen. Das Risiko einer Konzeption wird häufig unterschätzt, die Folgen sind ungewollte Schwangerschaften und Schwangerschaftsabbrüche.

 


Luik2015Frau Apothekerin Dr. Sabine Luik berichtete über die wertvollen Dienste, die die Notfallkontrazeption in solchen Fällen leisten kann. Kenntnisse über die Wirkmechanismen der „Pille Danach…“  bilden dabei die Grundlage für das Verständnis der Thematik Frau Dr. Luiks: Die zwei zugelassenen Präparate bewirken eine Verschiebung des Eisprungs: Der weit verbreitete Mythos, es handle sich um Abtreibungspillen, wurde demnach ausgeräumt. Weiterhin wurde so die Notwendigkeit verdeutlicht, die Präparate schnellstmöglich einzunehmen: Denn hat der Eisprung bereits stattgefunden, sind sie wirkungslos. Informationen über die Variation der Zykluslänge, Ovulationswahrscheinlichkeiten und das fertile Fenster dienen dazu, das Risiko einer Empfängnis abzuschätzen. Mithilfe dieser Erläuterungen räumte die Referentin mit einem weiteren Mythos auf, nämlich dass das Konzeptionsrisiko nur an wenigen Zyklustagen besteht.
Nachdem nun die „Pille Danach…“ im Frühjahr aus der Verschreibungspflicht entlassen wurde und erste Erfahrungsberichte vorliegen, übten die PTA zur Verbesserung ihrer Beratungskompetenz unter Anleitung von Fr. Dr. Luik an konkreten Fallbeispielen aus der Praxis. Um die Veranstaltung abzurunden, wurden zudem typische Kundenfragen zur Kontrazeption allgemein bearbeitet: Was ist wichtig bei der Einnahme der Pille auf Reisen? Welche Wechselwirkungen zwischen Kontrazeptiva und anderen Arzneimitteln sind von Bedeutung? Was ist bzgl. Kontrazeption in der Stillzeit zu beachten? Auch hier gab Fr. Dr. Luik engagiert und sachverständig wertvolle Beratungshinweise für die PTA.


Der Veranstalter bedankt sich bei den Firmen HRA-Pharma und Sanacorp für die wertvolle Unterstützung und das Engagement bei der diesjährigen Fortbildungsveranstaltung Verhütung.